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book us in, twilight! kapitel 24: an impasse.

12 Feb

nun ist bella gerettet. und wacht im krankenhaus auf. und schon geht es los:

‚oh edward, i’m so sorry!‘

dann eddi: nein, mir  tut es leid. dann bella: nein mir. und eddi: mir mehr. und bella: kann gar nicht sein, mir tut es mehr lei… endlos.

wir erfahren noch, dass eddi ein wenig am bella gesaugt hat, natürlich nur damit sie nicht stirbt. und bella fragt: schmecke ich denn so gut wie ich rieche? und eddi: besser. und bella, na,was soll sie auch sagen:

‚i’m sorry‘, i apologized.

zudem erfahren wir, dass james nun passé ist. und das jasper und teddyemmett sich um ihn ‚gekümmert‘ haben. das ist wohl mafia-jargon. auf jeden fall war da viel blut. na lecker.

kurz zusammengefasst: bella will in forks bei eddi bleiben, mama traurig, aber so lang das kind glücklich ist, was soll man machen und eddi macht schon erste androhungen bella zu verlassen, aber nein, das würde er ja nicht machen, er liebt sie ja so. und außerdem riecht sie ja auch so lecker.

book us in, twilight! kapitel 22: hide-and-seek.

9 Feb

nun gut. frau meyer muss sich nun also beeilen ihr buch zu einem ende zu bringen, jetzt aber schnell. bella entkommt jasper und alice am flughafen dur den guten alten ‚frauentoilettentrick‘. männer schrecken ja bekanntlich davor zurückihre geiseln mit auf die damentoilette zu belgeiten. sie flieht nach hause, dort telefongespräch mit james. dann ab ins ballettstudio. wo james gesteht, dass er diesen ort mit absicht ausgewählt hat. weil so dramatisch, mit den ganzen spiegeln. das find ich übrigens auch, hat er gut gemacht, so kitschig-dramatisch-romantisch. wir erfahren noch, dass er bella mom aus der sache ganz herausgehalten hat und ihre stimme nur vom videotape kam, und dass carlisle alice damals vor james gerettet hat. dann bekommt er hungrige augen und … cliffhanger. the italian stallion, wo steckst du wenn man dich braucht?

book us in, twilight! kapitel 20: impatience.

7 Feb

für manche twilight-konsumenten mag es jetzt spannend werden. aber nachdem wir, teilzeit-feministinnen, nun also frauen- und männerbildkritisch auf eis gelegt wurden, gestaltete sich das kapitel für uns als recht unspannend. in interpretatorischer hinsicht.

bella hängt also mit jasper und alice im hotelzimmer in der nähe des flughafens rum. und denkt meiner meinung nach zu viel. das macht sie doch sonst nicht. egal. dann irgendwann telefon: die cullens haben den tracker verloren. und alice sieht, dass er seine gedanken geändert hat. daraufhin kann sie irgendwann einen mysteriösen spiegelraum malen. der wird jedoch bald entmysteriösifiziert (ich mag wörter erfinden…). es ist bellas alter ballettübungsraum, ja, wo nur, na klar, in phoenix arizona.

ich  mag nicht mal eine stelle zitieren…

book us in, twilight! kapitel 18: the hunt.

6 Feb

oder: expeditionen ins tierreich.

aber vorher: die drei anderen vampire treten aus dem dickicht heruas, ok. das ist doch schon expedition ins tierreich. zwei männer und eine frau. die frau bewegt sich wie eine katze. und hat rote haare. alle begeben sich in formation, die drei noch unbekannten und cullens auch. man tifft auf einander, ein wenig smalltalk: man erfährt namen, stellt sich vor, verbietet die jagd. noch mehr essen-methaphern. dann aber schnüffelt james bellas fährte. mehr tierreich. eddi geht auf abwehrhaltung, knurrt. und james wird zum jagdhund. aber laurent, der andere typ, versichert: den kleinen privatsnack der cullens, also known as bella, werden sie nicht jagen. von wegen. eddi ahnt schlimmes. und will bella machomäßig retten, einfach so weit fahren wie geht, einfach nur weg. bella ängstigt sich um charlie, nun gut, also bekommt sie 15 min. um ihm was auch immer als entschuldigung aufzutischen warum sie für die nächste zeit einfach mal verschwunden sein wird. dann neuer plan: eddi und emmett bleiben bei dem rest der cullens um den tracker, also james, irgendwie zu beseitigen und alice und jasper fliehen mit bella nach phoenix.

ja, phoenix, arizona. super idee. als ob es nicht auch andere orte in den usa geben würde, orte die man vielleicht nicht direkt mit bella in verbindung bringt. aber irgendwie muss frau meyer die geschichte ja am laufen halten…

book us in, twilight! kapitel 16: carlisle.

5 Feb

oh dear… der kapitelname sagt schon vieles, wenn nicht alles. wir erfahren also mehr über carlisle. aufhänger dafür ist der besuch in seinem büro. vielleicht auch privatbibliothek, der alte humanist.

nun gut. zudem sammelt carlisle bilder, gemälde, die seine lebensgeschichte nacherzählen. london in den 1650er jahren, mit kirchen und so. ja, und es würde mich nicht wundern wenn da, in carlisles arbeitszimmer, unprofessionell luftbefeuchtet und vor sonnenlicht nicht geschützt, seit ein paar jahrhunderten auch der ein oder andrere rubens hängt, oder rembrandt, van dyck, dürer, delacroix, courbet oder van gogh.

dann carlisles geschichte. von eddi erzählt. zum vampir geworden, mehrere selbstmordversuche und gegen den durst angekämpft, eine horde wild im wald angefallen. schon war seine philosophie geboren. in meinem hinterkopf schwummern begriffe an mir vorbei, hare krishna, scientology…  schwimmen durch den ärmelkanal nach frankreich, er muss ja nicht atmen. alle frühneuzeitlichen universitäten europas besucht, massenweise wissen angehäuft. aufenthalt in italien.

ab in die usa, wegen freiheit und so, gleichgesinnte finden. und ein paar jahrhunderte später fand er dann ja auch schon eddi.

im weiteren erfahren wir, dass eddi der batman des 19. jahrhunderts war und sich zweitweise ganz unvegetarisch von mördern ernährt hat.

szenenwechsel in eddis zimmer. total viel musik. hm. dann körperliche annäherung. auftritt alice und jasper.

‚it sounded like you were having bella for lunch, and we came to see if you would share,‘ alice announced.

chucklechuckle.

am schluss: ankündigung des großen baseballgames.

steilvorlage für steffi.

book us in, twilight! kapitel 14: mind over matter.

3 Feb

edward lässt die katze aus dem sack. oder so ähnlich.

erstmal fahren eddi und bella nach hause. unterwegs werden erstmal die fakten geklärt: edward wurde 1901 geboren. sterbend an der spanischen influenza. wir lernen mehr über die anderen cullens. alice kann die vorhaben anderer menschen in gedanken lesen. carlisle war einsam als er eddi zum vampir machte. und eddi und rosalie waren eigentlich für einander bestimmt.

harmlos ist das alles noch.

dann, beim essen, eddis geständnis. er hat bella jede nach beoachtet. ja, was soll er sonst auch machen, die ganze nacht.

‚you spied on me?‘ but somehow i couldn’t infuse my voice with the proper outrage. i was flattered.

das ist wohl symptomatisch für sie. in dem moment in dem sich anderen mädchen der magen umdrehen würde kann sie ihn nur verklärt lächelnd anschmachten. ich möchte gar nicht mehr weiter drüber nachdenken was da n0ch auf uns zukommen wird. im verlauf des buchs. der bücher.

beim nächtlichen smalltalk in bellas bett, nein, da passiert natürlich nichts, kommt ein leider nicht legendärer metaphorischer vergleich: irgendwas mit babyrobben und einem killerwal.

egal. viel wichtiger: eddi gesteht uns seine eifersucht. auf mike. auf jeden. er ist halt doch mensch, irgendwo ganz weit hinten. jaja. so romantisch. die eifersuchtssache. aber wir wissen ja: emotional abusive boyfriend. da ist die eifersucht bestimmt teil der diagnose. und das mit dem stalken auch.

frau  meyer, was vermitteln sie da jungen mädchen? ernsthaft.

book us in, twilght! kapitel 12: balancing.

30 Jan

tief durchatmen.

ein langweiliges kapitel. ungeschönte fakten: billy und jakob besuchen bella und charlie. bella hat angst, dass billy charlie von edward erzählt und parkt jakob deswegen konversationstechnisch auf dem abstellgleis. bei der verabschiedung noch ein bedeutungsschwangeres: ‚take care, bella‘ von billy. nächster tag. edwards auto. nein, bella hatte noch nie interesse an einem anderen mann. edward verlässt die schule mittags um mit alice jagen zu gehen. reine vorsichtsmaßnahme. damit bella beim gemeinsamen ausflug nichts passiert. sie fahren auch nicht nach seattle, mike. aber was machen sie stattdessen? kein prom. sie gehen wandern. studenlang. und irgendwann ist edward dann bereit ins sonnelicht zu treten. aha. naja dann…

book us in, twilight! kapitel 10: interrogations.

29 Jan

war das alls nur geträumt? bella ist sich nicht sicher. aber da war ja sein geruch. also wird es wohl stimmen.

am nächsten morgen holt er sie ab. und lässt ihr  die wahl, sie kann mit ihm die schule fahren, muss aber nicht. das denkt bella. ich hätte das jetzt nicht so interpretiert. aber allein die tatsache, dass sie denkt, dass er ihr die wahl lässt, beachtlich.

stop.

halten wir fest. bella hat die wahl. und jetzt gibt sie ihre selbstständigkeit an der tür ab. edward, könntest du sie bitte an den kleiderhaken hängen? man könnte auch sagen: sie verkauft ihre selbstständigkeit dem teufel. schluss, aus, vorbei. selbstständigkeit steht bei jungen frauen anscheinend nicht hoch im kurs. ein exkurs den ich mir nicht verkneifen kann: ein paar bücher später wird edward sogar ihr zündkabel kappen, damit sie ihren besten freund nicht besuchen kann. aber wen störts. ich möchte auf diese schlüsselszene verweisen. selbstständigkeit und selbstbestimmheit, ade.

nun ja, bella steigt ins auto, denn er sieht ja so gut aus.

wir erfahren noch, dass die cullens versuchen ‚to blend in‘. am besten mit unverschämt teuren autos. nun gut. nochmal der bad boy:

i’m breaking all the rules now.

dann jessica in mathe. sie versucht bella auszuquetschen wie eine zitrone. aber bella weiß ja um die spezialitäten ihres emotional-abusive-boyfriends im anfangsstadium. und versucht den ball flach zu halten. nicht, dass edward dann jessicas gedanken liest. nach mathe lehnt er dann natürlich im schulflur. like a greek god. das ist ein zitat.

gemeinsamer auftritt in der mensa. licht aus, spot an. alle starren sie an. natürlich liest edward seine lieblingszeitung am cafeteria-tisch: jessicas gedanken. danach fragen. und antworten. wir erfahren: edward und bella mögen sich gleich doll. emmett jagt am liebsten grizzly, edward aber lieber mountain lion. und ich esse am liebsten kitkat. nur der vollständigkeit halber. schluss.

book us in, twilight! kapitel 8: port angeles.

28 Jan

bella, jessica und angela fahren nach port angeles. und kaufen kleider für den ball. jedenfalls jessica und angela. bella, am anfang ihrer edward-mündigkeit, bringt die culles zur sprache. angela sagt: ja, die sind viel campen. gut. nach dem einkaufen sondert sich bella von der gruppe ab, um einen buchgeschäft zu finden. option nummer 1, den klassischen esoterikladen  inklusive 68er-verkäuferin und kristallgebimsel im fenster schlägt sie aus. und bella ist ja bella und läuft einfach mal hinein, ins unbekannte nichts von port angeles. vorher jedoch sieht sie noch einen silberen volvo am straßenrand parken. edward.

die szenerie verändert sich. weiß der leser doch, dass port angeles ein pittoreskes hafenstädtchen ist, mutiert es innerhalb weniger sätze zum düsteren großstadthinterhofgebiet. kein verkehr, keine menschen. nur eine gruppe lauter männer. die kommt bella entgegen. einer spricht sie an: hey there. sie geht weiter, um die ecke. warenhäuser. noch weniger verkehr. noch weniger menschen. zwei männer folgen ihr. die nächste ecke. und nur noch mauern. und zwei weitere männer aus der gruppe die ihr den weg abschneiden. bis zu diesem punkt wirklich unangenehm. das alles. aber es ist ja ein teeniebuch. edward reitet ritterlich auf seinem ross herbei. ross = volvo. knight ridermäßig geht die beifahrertür auf:

‚get in‘ a furious voice commanded.

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book us in, twilight! kapitel 6: scary stories.

26 Jan

bellas highschool ist auch nur eine highschool wie jede andere auch. und mädchen sind auch überall gleich. daraus ergibt sich im umkehrschluss, dass das bella-eddi-mittags-mensa-gettogether nicht ohne pubertäre eifersüchtelein einfach ad acta gelegt werden kann.

beim essen fragt bella dad charlie nach dem gebiet in dem edward wandern wollte, mit football-player-emmett. charlie berichtet von der bären-dichte im besagten gebiet. komisch.

dann der trip nach la push. oder l.a. push. mehr östrogenbedingte eifersüchtelein. dann auftritt jakob. der übringens 15, also als bella, ist. vorher wurde noch von den reservats-native-american jugendlichen klar gestellt, dass ein cullen nicht nach la push kommt. was für bella nicht einfach nur wie eine feststellung klingt. deshalb: fokus auf den jüngsten, schwächsten, also jakob. und die weiblichen reize einsetzen. angraben was das zeug hält. ich find das fies. er ist doch erst 15. dann endlich erzählt jakob die geschichte. von den quileute-indianern, von den kaltblütern. also den vampiren. und in bellas kopf macht es klick. aber halt, kann es denn wirklich vampire geben?nachdem sie jacob im übertragenen sinne informationstechnisch ausgesaugt hat möchte sie ihn irgendwie wieder loswerden, aber auch nicht wirklich, denn eigentlich ist er ja nett. ich finds trotzdem doof. ich finde wir könnten das buch hier abkürzen: jakob mag bella, und bella ja jakob auch. er scheint normal zu sein, jedenfalls nett, wenn auch erst 15. happy end. ende. aus. aber nein…

Bella in der Unterhaltung mit Indianer-Jakob:

I tried to make my smile alluring, wondering if I was laying on too thick.