(500) days of summer.

17 Nov

Dieser Film war anders. Der Trailer sprühte vor Wärme und Charme. Die Chemie zwischen Zooey Deschanel und Joseph Gordon-Levitt musste sich in meinen Augen erst aufbauen.Als sie dann da war – auch Dank stimmungsvoller Kamerashots mit der passenden Musik unterlegt- packte die Story einen und jetzt im Nachhinein sackt sie erst richtig. Es war witzig und traurig und im Grundton ehrlich. Liebe ist schön, kompliziert und manchmal auch grausam.Tom, Verfechter der großen Liebe, verliebt sich in Summer, sie glaubt nicht an die Liebe.

Ab hier Spoiler

Die Beziehung funktioniert nicht, weil er zu viel gibt und sie nicht genug. Tom kann Summer nicht vergessen und in Zeitsprüngen wird die Geschichte der beiden nacherzählt. Am Ende heiratet Summer einen anderen Mann. Sie sagt zu Tom, dass er mit dem Glauben an die Liebe Recht hatte. Sie habe sie mit ihrem Mann gefunden. Toms Reaktion bricht einem ein Stück vom Herz, weil bestimmt jeder so einen ähnlichen Moment schon einmal erlebt hat. Doch der Film endet mit Hoffnung, als Tom eine Frau namens Autumn kennenlernt. Gut, der Name ist vielleicht schon fast zu viel Zuckerguss. Aber er war auch nötig, weil Toms verzweifeltes Festhalten an seiner Liebe zu Summer einen mitleiden ließ und nachdenklich gemacht hat. Der oder die eine kann sich immer als jemand anderes herausstellen. Das ist tröstlich und erschreckend zugleich.

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